14.10.2015

Med-Promis: Von Skalpell, Stars und Sternchen

Diese Promis studierten einst Medizin und legten dann beeindruckende Karrieren hin . Wussten Sie's?

Politik und Kabarett statt Patienten und OP

Es gibt viele Mediziner, die trotz Liebe zu ihrem Fach nicht den typischen Weg als Arzt im Krankenhaus oder in der eigenen Praxis eingeschlagen haben. Viele kamen mit dem Druck in der Klinik oder dem Stress der Patientenversorgung nicht zurecht, andere merkten, dass ihnen das Rampenlicht viel mehr zusagte. Schon der berühmte Naturwissenschaftler Charles Darwin studierte Medizin, brach das Studium dann aber ab, weil er mit den grausamen Zuständen bei Operationen nicht zurecht kam – damals gab es noch keine Narkose. Stattdessen schlug er die Forscherkarriere ein und wurde weltbekannt für seine Evolutionstheorie. Che Guevara, der berühmte Revolutionär, studierte Medizin in Buenos Aires, bevor ihn die Zustände Kubas zum Guerillaführer werden ließen. Auch heutzutage gibt es einige bekannte Persönlichkeiten, die statt der Medizinerkarriere eine Alternative gewählt haben. Wir stellen euch Promi-Mediziner vor, die einen anderen Weg eingeschlagen haben und damit erfolgreich geworden sind.

Kabarettisten und Moderatoren

Den wohl berühmtesten deutschen Medizinerpromi dürfte jeder kennen. Eckart von Hirschhausen! Eckart studierte in Berlin, Heidelberg und London Medizin und arbeitete anschließend bis 1994 in einer Kinderklinik. Schon während des Studiums sammelte er erste Erfahrungen als Moderator und Zauberkünstler. Viel später gelang ihm dann auch der Durchbruch auf der Bühne. Anfangs versuchte er sich als Kabarettist, Stand-up-Comedian und Zauberer, doch schnell merkte Eckart, dass vor allem die Medizin beim Publikum gut anzukommen scheint. So erschuf er das „medizinische Kabarett“ als neues Genre und ist heute äußerst erfolgreich mit seinen Shows: „Ich fühle mich wie eine Art moderner Medizinmann, der einerseits medizinisches Wissen hat, aber auch weiß, dass dieses nur transportiert wird, wenn man etwas Show macht, die Emotionen der Menschen berührt.(...) Das ist letztlich das, was mich vor 20 Jahren bewogen hat, aus dem Krankenhaus auf die Bühne zu gehen.“ Außerdem hat das Leben als berühmter Kabarettist auch einige Vorteile gegenüber dem Arzt-Dasein: „... ich bin in der privilegierten Lage, selbst entscheiden zu können, wann ich Zeit mit der Familie verbringe und wann ich schreibe oder auftrete. Ich fühle mich nicht hilflos einer Maschine ausgeliefert, sondern bin dankbar, dass ich heute mit Leichtigkeit Menschen treffen kann, an die ich als Oberarzt in einem Krankenhaus nie herangekommen wäre.“ Eckart sagt selbst, dass das Krankenhaus alleine ihn nicht glücklich gemacht hätte. „... Ich wäre (...) vermutlich langfristig in der Klinik vor die Hunde gegangen, denn meine Kreativität hat als Schattenseite auch ein etwas chaotisches Verhalten. Im Krankenhaus ungünstig, auf der Bühne ein Vorteil.“               

Auch Fernsehmoderatorin Susanne Holst ist studierte Ärztin. Nach ihrem Medizinstudium arbeitete sie in einer Allgemeinmedizinpraxis, bevor sie den Job an den Nagel hängte und ins Fernsehbusiness einstieg. Durch ihren damaligen Freund kam sie noch während des Studiums zu Sat.1, wo sie als CvD-Assistentin in der Nachrichtenredaktion anfing und sich dann zur Moderatorin von „Guten Morgen mit Sat.1“ hocharbeitete. Dem Thema Gesundheit bleibt sie bis heute treu, sie moderierte vor allem Gesundheitssendungen wie „Bleib gesund“, „DAS! tut gut“ und „Visite“. Seit 2001 ist sie auch in den Nachmittagsausgaben der „Tagesschau“ zu sehen. Ihre Medizinkenntnisse verhalfen ihr dazu seit 2011 jeden Monat beim ARD-Ratgeber Gesundheit im Einsatz zu sein.

Politiker und Manager

Doch nicht nur Kabarettisten und Moderatoren kann das Medizinstudium hervorbringen. Auch einige bekannte Politiker und hochrangige Manager sind Ärzte. So zum Beispiel Phillipp Rösler, ehemaliger FDP-Vorsitzender. Von 1993 bis 1999 studierte er in Hannover Medizin, promovierte dann mit einer Arbeit aus dem Bereich der Herzchirurgie und begann anschließend eine Facharztausbildung zum Augenarzt, die er aber nicht beendete. Er entschied sich stattdessen für seine FDP-Laufbahn. So wurde er später sogar Bundesgesundheitsminister, wechselte dann aber ins Wirtschaftsressort. Seitdem die FDP in der Bundestagswahl 2013 tief abstürzte, kehrte er der Politik den Rücken und arbeitete zuletzt als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied eines Weltwirtschaftsforums in der Schweiz. Doch wer weiß, vielleicht macht ja bald in Hannover eine neue Praxis „Dr. Rösler“ auf?

Eine weitere sehr bekannte Politikerin mit ärztlichem Hintergrund, die gerade große Schlagzeilen macht, ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. 1987 schloss sie in Hannover erfolgreich ihr Medizinstudium ab und arbeitete im Anschluss an der Frauenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover als Assistenzärztin. Ihre Medizinkarriere blieb jedoch lückenhaft; kein Wunder, schließlich wurde von der Leyen nebenher Mutter von sieben Kindern - und Politikerin. Ihre Karriere in der Bundespolitik begann sie dann auch als Familienministerin, bevor sie ins Arbeitsressort und schließlich ins Verteidigungsministerium wechselte. Aktuell in den Schlagzeilen ist von der Leyen wegen des Plagiatsverdachts ihrer medizinischen Doktorarbeit über C-reaktives Protein zur Erfassung eines Amnioninfektionssyndroms. Wie schon ihrem Vorgänger Guttenberg, scheint ihr der Verteidigungsposten nicht viel Glück zu bringen.                                                                                                        

Auch der Chef des erfolgreichen Computerherstellers DELL liebäugelte mit dem Arztwunsch. Michael Dell studierte als Sohn eines Kieferorthopäden Medizin. Doch statt sich auf sein Studium zu konzentrieren handelte er lieber mit Rechnern. Zusammen mit einem Kommilitonen gründete er schon bald ein Unternehmen in Texas. Und das zahlte sich aus. Heute gehört Dell zu den TOP 10 der reichsten Tech-Milliardäre der Welt. Das Medizinstudium musste er dafür aber leider abbrechen.

Im Gegensatz dazu schloss der heutige Finanzmanager Alexander Dibelius nach einem Abitur von 1,0 sein Medizinstudium in München und Freiburg ab und arbeitete anschließend als Assistenzarzt in der Herzchirurgie. Er soll dann aber mit den Krankenhaushierarchien nicht ganz klar gekommen sein und ihn sollen außerdem die routinierten Abläufe auf Station gelangweilt haben. Dibelius umschreibt es so: „Bypass, Herzklappe, Visite, Bypass, Herzklappe, Visite“. So wechselte er dann zu der Unternehmensberatung McKinsey und begann seine Karriere in der Wirtschaft. Dibelius war von 2004 bis Juli diesen Jahres alleiniger Geschäftsleiter der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs für Deutschland, Österreich, Russland sowie Zentral- und Osteuropa und gilt als einer der raffiniertesten Banker in Deutschland. 

Schauspieler

Anscheinend zieht die angehenden Ärzte das Fernsehen an, denn auch einige bekannte Schauspieler haben einmal Medizin studiert. So beispielsweise Maria Furtwängler. Sie übernahm zwar schon als Kind einige Schauspiel-Rollen, entschloss sich nach dem Abitur aber erst einmal Medizin im französischen Montpellier zu studieren. Anschließend promovierte sie in München und arbeitete dann als Ärztin in einer internistischen Praxis. Doch die Schauspielerei ließ sie nicht los, so stand sie nebenbei für die Familienserie „Die glückliche Familie“ vor der Kamera. Maria war zunehmend unzufrieden mit ihrer ärztlichen Praxistätigkeit: „Ich drohte von einem Multitalent zur Multidilettantin zu werden.“ So entschied sie sich schließlich ganz für die Schauspielerei und wurde zur berühmten Tatortkommissarin Charlotte Lindholm. Maria beschreibt es so: „ (..) Ich habe dann irgendwann gemerkt, ich muss mich entscheiden. Ich will es mal salopp formulieren: Mit zwei Kleinkindern, angesichts der vielen Nacht- und Wochenenddienste, schien mir die Lebensqualität einer Schauspielerin größer. Und für mich war dieser neue Beruf auch eine enorme Herausforderung.“ Doch trotz der Schauspielerei hat sie die Medizin nicht vergessen. Inzwischen ist Frau Furtwängler Präsidentin des Kuratoriums von „Ärzte für die Dritte Welt“ und ein weithin wahrgenommenes Sprachrohr für den medizinischen Hilfseinsatz in armen Ländern. 

Auch die Schauspielerin Christiane Paul studierte zunächst Medizin und promovierte an der Charité Berlin. Als Tochter einer typischen Arztfamilie – der Vater Chirurg und Orthopäde, die Mutter Anästhesistin – war dieser Lebensweg quasi vorprogrammiert. Doch keine zwei Jahre später gab auch Christiane der Medizin den Laufpass und widmete sich der Schauspielerei. Dabei war diese Entscheidung nicht ganz einfach: „...die Chirurgie [war] mein Traumberuf. Ich habe eigentlich immer darauf hingearbeitet, das mal beruflich zu machen. Als ich dann an der Charité gearbeitet habe, hat mir das auch wahnsinnig Spaß gemacht - es hat mich gefordert und gereizt. Aber der emotionale Reiz, es mit der Schauspielerei weiter zu probieren, war letztendlich größer.“ Schon als Kind arbeitete sie als Fotomodell für Zeitschriften wie Bravo und erhielt mit 17 Jahren ihre erste Hauptrolle in dem Film Deutschfieber. Christiane Paul spielte außerdem im Theater und im deutschen Fernsehen. Ganz von der Medizin konnte sich aber auch sie nicht verabschieden: In der ZDF-Reihe „Der Doc und die Hexe“ spielte sie bis zuletzt eine Ärztin - wenn auch eine ganz und gar alternative.

Musiker

Viele Menschen, die Medizin studieren, sind nebenbei sehr kreativ. Da ist es kein Wunder, dass manche von ihnen das Hobby zum späteren Beruf machen. So wie Mark Tavassol. Der Musiker ist als Bassist der Gruppe „Wir sind Helden“ bekannt geworden. Weniger bekannt ist allerdings, dass Mark davor Medizin in Hamburg studierte und bis 2004 als Arzt im Praktikum arbeitete. Schnell brachte den Musiker die Doppelbelastung aus Klinik und erfolgreicher Band an seine Grenzen, sodass ihm sein damaliger Chef eine Teilzeitstelle anbot. „ Ein Jahr lang habe ich nahezu keinen freien Tag gehabt. Ich schob Nachtdienste in der Notaufnahme, am nächsten Tag hatte ich frei, bin mittags zum Proben nach Berlin gefahren und abends wieder zurück“. Das ungewöhnliche Angebot war für Mark die einzige Möglichkeit beide Leidenschaften gleichzeitig auszuüben. Dennoch wurde es Tavassol irgendwann zu viel und als klar wurde, dass er von der Musik leben kann, hängte Mark den Arztberuf dann doch an den Nagel. „Als dann mein Vertrag im Krankenhaus ausgelaufen ist, habe ich ihn nicht verlängert und mich von meinen lieb gewonnenen Kollegen verabschiedet.“ Mittlerweile gründete der Bassist zusammen mit Moderator Klaas Heufer-Umlauf die Band Gloria. Doch der Arztberuf hat Mark viel gebracht und ihm auch eine realitätsnahe Sicht auf die Dinge mitgegeben: „ Der Arztberuf hat mir gut getan, zum Musik schreiben, zum Abprallenlassen, was Leute sagen über die eigene Musik. Es gibt eben Wichtigeres! Vielleicht das Deutlichste, was mir der alte Beruf reingereicht hat: Ich weiß, dass wir im Prinzip alle das Musikmachen streichen könnten - und trotzdem würden wir weiterleben." Und Mark kann sich gut vorstellen irgendwann in die Medizin zurückzukehren: „Eine Perspektive sehe ich in der Musik - und in der Medizin."

Schriftsteller

Von ihren medizinischen Erfahrungen für die Arbeit schöpfen können auch die Schriftsteller Rainald Goetz, Antonia Michaelis oder Michael Crichton. Sie alle haben ihre Leidenschaft des Schreibens gemeinsam – und das sie die Ausbildung zum Arzt durchlaufen haben. Rainald Goetz, der in der Jugendpsychiatrie promovierte, lässt seine Arbeit dort literarisch in seine Werke wie den Roman „Irre“ einfließen. Auch seine Doktorarbeit soll durch einen äußert unüblichen literarischen Stil aufgefallen sein. Sein dort angehängter Lebenslauf endet beispielsweise nicht mit dem Standardsatz "Im Herbst 1981 legte ich das 3. medizinische Staatsexamen ab und wurde als Arzt approbiert", sondern so: "Seit 1976 literaturkritische und essayistische Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften. Seit Winter 1979 DAMAGE. 1980 sehr viel Bier und Blut. 1981 Freizeit 81, LIPSTICK, Tempo Tempo, Anarchie. Derzeit Frechheit 82, es geht vorann, aufwiedaschann." 1977 schrieb er für die Süddeutsche Zeitung eine dreiteilige Artikelserie mit dem Titel „Aus dem Tagebuch eines Medizinstudenten“. Schon bald folgten weitere literarische Erfolge und Goetz wurde berühmt für seine temperamentvolle und authentische Sprache. Vor kurzem wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet, dessen berühmter Namensgeber übrigens auch mal Medizin studierte.

Auch Antonia Michaelis, berühmte Kinder- und Jugendbuchautorin („Die wunderliche Reise von Oliver und Twist“, „Der Märchenerzähler“), studierte Medizin. Nebenbei bereiste sie die Welt und arbeitete in vielen kleinen Krankenhäusern, oft auch abseits der Zivilisation. Aus den dort gemachten Erfahrungen schöpfte sie die Ideen für ihre Kinderbücher. Doch letztenendes hielt auch sie der Doppelbelastung aus ärztlicher und schriftstellerischer Tätigkeit nicht stand und verlegte sich schließlich ganz aufs Schreiben:„ Ich habe ein fertiges Studium, aber das hängt am Nagel. Hängt gut da, denke ich. (..) ich bin nie in Vorlesungen gegangen (wann auch?) und grundsätzlich im Chirurgie-PJ am OP-Tisch fest eingeschlafen, Haken-haltend. Ich kann 5stündige BauchOPs um Mitternacht schlafend verbringen, man muss mich nur ab und an wecken, damit ich die Haltung der Haken verändere. Ist ja auch mal was …soviel also zur Disziplin, der nicht-vorhandenen…“. 

Richtig medizinische Krimis schrieb dagegen Autor und Regisseur Michael Crichton. Als Erfinder von Emergency Room hat es bestimmt nicht geschadet Wissen über die ärztliche Tätigkeit zu haben. Der Amerikaner studierte u.a. an der renommierten Harvard Medical School. Um Geld zu verdienen verfasste er nebenbei unter verschiedenen Pseudonymen Spionagethriller. Schließlich konzentrierte sich Michael Crichton ganz aufs Schreiben: „Die Entscheidung, die Medizin für die Schriftstellerei aufzugeben, kam den meisten Leuten so seltsam vor, als würde jemand seine Stelle als Verfassungsrichter verlassen, um Privatdetektiv zu werden“. Zu seinen Erfolgen zählt neben ER auch Jurassic Park, zu dessen Ehren 2002 sogar eine in China neu entdeckte Dinosaurier-Art nach ihm benannt wurde, der Crichtonsaurus.

Sportler

Eine letzte Sparte fehlt noch, die Mediziner gerne besiedeln: der Sport. So trainieren viele Mediziner neben dem Studium, sie betreiben Leistungssport und gehen dabei oft auch an ihre körperlichen Grenzen. Schließlich wollen sie gesundheitlich ein Vorbild für ihre Patienten sein. Manche begeistert der Sport allerdings mehr als die ärztliche Routinetätigkeit. So zum Beispiel Profischwimmer Helge Meeuw. Als einer der besten deutschen Rückenschwimmer war er lange Zeit im Spitzensport tätig. Nebenbei studierte Meeuw Medizin in Magdeburg. Diese duale Karriere und eine zweijährige Tochter zu versorgen glich aber oftmals einer Herkulesaufgabe: „ Es ist immer ein Jonglieren mit Prioritäten gewesen, bei denen man auch viele Opfer bringen musste."  Schon seine Eltern waren sowohl erfolgreiche Schwimmer als auch Ärzte. Das versuchte Meeuw nachzuahmen. Doch auf die Dauer musste auch er sich auf eine Tätigkeit konzentrieren. Er entschloss sich für seine Familie – und für die Medizin. Vor zwei Jahren gab er das offizielle Ende seiner Profisportlerkarriere bekannt und ist glücklich damit: „Hier hat man alles, was man braucht“. Aus dem Sport hat er einiges fürs Medizinstudium mitgenommen: „ Ich schwimme nicht schnell, wenn ich nicht trainiert habe, und bestehe kein Testat, wenn ich nicht gelernt habe. Die Effizienz aus dem Sport hilft mir auch in Studienphasen." 

Genauso ähnlich wie bei Mark Warneke. Der Unfallchirurg ist gleichzeitig auch ältester Schwimmweltmeister. Schon zu Studienzeiten gehörte er zu den wenigen deutschen TOP-Athleten im Schwimmsport. Fragte man ihn damals nach nach der Vereinbarkeit von Studium und Sport zählte er im Stakkato "Zeitnot, Chaos, Hektik, Schlafdefizit, Fast Food, Dauerstress" auf. Warneke gewann im ungewöhnlich hohen Alter von 35 Jahren 2005 den Weltmeistertitel über 50m Brust. Ein Jahr später wurde er nochmals Deutscher Meister (zum zehnten Mal), bevor er seinen Rücktritt bekannt gab. Heutzutage vertreibt er durch sein eigenes Unternehmen Nahrungsergänzungsmittel für Sportler im Rahmen seines eigens entwickelten Diätkonzepts. Er leitet außerdem eine orthopädische Privatpraxis in Witten.

Egal ob Arzt oder ein anderer Beruf, jeder dieser Promimediziner hat seinen eigenen Weg gefunden. Viele sind der Medizin dennoch treu geblieben und schätzen für ihren jetzigen Job die Erfahrungen aus dem Studium und ärztlicher Tätigkeit. Medizin ist ein Fach, das unendlich viele Möglichkeiten bietet, eben auch abseits der Klinik, eigenen Praxis oder Pharmaindustrie und Forschung. Man kann auch nebenbei sein Hobby zum Beruf machen. Denn so sagt es schon die alte Volksweisheit: Man soll das machen, was einem Spaß macht, dann wird man damit mit ein bisschen Glück auch erfolgreich.

 

Anmerkung: dieser Beitrag erschien zuerst auf DocCheck.